Interview mit Steffis bunte Lesezeit

10 Fragen an … Andrea R. Klier

 

Liebe Andrea, zunächst einmal herzlich Willkommen bei Steffis bunte Lesezeit. Ich freue mich sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine 10 Fragen zu beantworten.

 

 

 

 

1. Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor. Wer ist Andrea R. Klier?

Mein Name ist Andrea Klier, als Autorin kennt man mich jedoch unter dem Pseudonym A.R. Klier. Ich komme gebürtig aus München, wo ich gerade auch mein Studium absolviere. Seit vergangenem Jahr habe ich als Selfpublisherin zwei Bücher – die Krimis Anfängerfehler und Folgefehler – veröffentlicht, meinen Debütroman Kein Weg Zurück jedoch schon 2014 in einem Verlag veröffentlichen lassen.

 

2. Seit wann schreibst Du und wie bist Du zum Schreiben gekommen? 

Meine ersten Schritte als Autorin habe ich schon zu Schulzeiten 2009 gewagt, in dem ich meinen Debütroman Kein Weg Zurück in einem kleinen Verlagshaus veröffentlicht habe. Wie genau ich aber zum Schreiben gekommen bin, kann ich im Nachhinein gar nicht genau sagen – ich habe schon immer gerne gelesen und mir selbst Geschichten ausgedacht. Da war es nur noch ein kleiner Schritt, diese Geschichten auch aufzuschreiben.

 

3. Wo schreibst Du am liebsten? 

Mein Lieblingsplatz zum Schreiben ist tatsächlich das Sofa, inmitten von gemütlichen Kissen und Laptop auf dem Schoß, so kann ich am Besten in die Handlung abtauchen und alles um mich herum vergessen.

 

4. Welche Bücher hast Du bisher geschrieben und in welchem Genre sind sie zu finden? 

Kein Weg Zurück Teil 1 bis 4 sind romantische Romane

Anfängerfehler und Folgefehler sind Krimis

 

5. Deine Bücher Anfängerfehler und Folgefehler handeln von einem Organspendeskandal und mutigen Jungärzten. Wie bist Du gerade auf dieses Thema gekommen? 

Ich wollte ursprünglich Medizin studieren und habe Erfahrungen im Rettungs- und Sanitätsdienst, aber auch im Krankenhaus in der Pflege und im OP sammeln können – da lag das Thema der Bücher irgendwie auf der Hand. Dass es am Ende ein Organspendeskandal geworden ist, hat sich aber erst während des Schreibens entwickelt.

 

6. Was bereitet Dir mehr Schwierigkeiten, der Anfang oder das Ende eines Buches?

Es ist beides manchmal sehr einfach, manchmal schwieriger.

Bei Anfängerfehler habe ich lange am Schluss gearbeitet, bei Folgefehler waren Anfang und Ende schnell fertig. Beim aktuellen Projekt kämpfe ich dagegen mit dem Anfang.

Es hängt einfach von den Figuren und der Handlung ab und wie ich damit zurechtkomme. Manchmal muss man sich mit den Charakteren erst anfreunden.

 

7. Wie entstehen die Ideen für Deine Bücher und was inspiriert Dich beim Schreiben?

Viele Ideen entstammen meiner Zeit aus dem Krankenhaus oder Rettungsdienst – da passt ein kleines Detail oder ein Gedanke und wird oft erst Jahre später in ein großes Handlungsnetz verwoben. Ich kann also sagen, dass ich viele Grundideen in den Büchern so oder so ähnlich auch schon erlebt oder mitbekommen habe.

Abseits der Sachebene lass ich mich vor allem von Musik inspirieren, da schreibt es sich am allerbesten.

 

8. Dank der sozialen Netzwerke ist der Kontakt zwischen Autor/in und Leser/Fan viel intensiver geworden. Wie denkst Du darüber?

Es ist definitiv spannend.

Ich freue mich über jeden Leser, den ich persönlich kennenlerne oder mit dem ich mich über Nachrichten austauschen kann. Ich bekomme so auch direktes, ungefiltertes Feedback, das teilweise in die nächsten Projekte mit einfließt. So habe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Aber unterm Strich finde ich, man kann als Autor von so einem engen Kontakt durchaus profitieren.

Gleichzeitig muss ich aber auch ganz klar sagen, es ist ein sehr zeitintensives Vergnügen und für mich dank Vollzeitstudium nicht immer möglich – die Antworten kommen dann halt mit etwas Zeitverzögerung.

 

9. Welches Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen? 

Schwer zu sagen, da kann ich mich aus dem Stehgreif gar nicht festlegen. Vermutlich etwas von James Patterson oder eine richtig gute Biografie.

 

10. Was planst Du für die Zukunft?

Ich möchte mein Studium abschließen und dabei die Schreiberei nicht aus den Augen verlieren – alles weitere ist Zugabe.

 

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch in Steffis bunte Lesezeit und für das nette Interview. Ich hoffe, dass wir noch viel von Dir hören bzw. lesen werden!